Was bringt der Blick in die Vergangenheit? Zukunftweisende Einsichten.

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Wurzeln der Spagyrik.

Der Begriff Spagyrik wurde von Paracelsus, dem großen Arzt des Mittelalters, geprägt, als er in die suchenden noch ungeordneten Verhältnisse in der Arzneibereitung seiner Zeit eingriff und sie von der Alchemie abtrennte. Der dazu von ihm überlieferte Ausspruch lautete: »Darumb so lern Alchimiam, die sonst Spagyria heißt, die lernet das falsch scheiden von dem gerechten!«

Bereits die Wortschöpfung, abgeleitet aus den griechischen Begriffen »spao = trenne« und »ageiro = vereinige«, lässt erkennen, dass in der Spagyrik eine Freisetzung des Wirkprinzips der Pflanzen von ihrer Gerüstsubstanz erfolgt.

Er gab aber noch einen wesentlichen Hinweis, den wir erst heute wieder langsam zu durchschauen vermögen, indem er aussagte: »Was wir sehen ist nicht die Arznei, sondern der Körper, in dem sie liegt, denn die Arcana, die Heilkräfte der Elemente, sind unsichtbar!«

So entstand auch seine Unterrichtung zur Arbeitsweise in der Spagyrik, welche sich in folgendem Satz offenbart: »Solve et coagula et habebis magisterium«. Löse und binde, und du wirst die verborgene Heilkraft haben.

Gemäß den Vorgaben des Paracelsus hat sich die Vorgehensweise innerhalb der Herstellung spagyrischer Arzneimittel immer in den folgenden vier Schritten zu vollziehen.

Trennung
1. Trennung (Separatio)
Durch Putrefaction (Faulstoffzersetzung) oder Fermentation (Vegärung)
Reinigung
2. Reinigung (Purificatio)
Durch Destillation oder Filtration
Veraschung
3. Veraschung (Calcificatio)
Durch Verbrennung des Pflanzenkörpers zur Gewinnung arteigener Mineralien
Vereinigung
4. Vereinigung (Conjugatio)
von Gärflüssigkeit und Mineralstoffen zur Ganzheit

Diese vorgegeben Grundschritte hat PEKANA modernisiert und den Anforderungen qualitativ hochwertiger und HAB-konformer Fertigung angepasst.

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