Wie heilt man Erkrankungen ganz gezielt? Ganzheitlich.

Inhalt:

Über die Wesenheiten der Erkrankungen, Entgiftung und Spagyrik.

Die klare Darstellung der uns Menschen übergiftenden Faktoren gewährte uns der große Arzt des Mittelalters Paracelsus (1493–1541) durch die Auflistung der Ursachen für diese Einflüsse. Er fasste diese, getreu der Auffassung der damaligen Zeit, welche wie heute noch ganzheitlich dachte, unter Benennung der damals gebrauchten Bezeichnungen als Entien - Wesenheiten - wie folgt zusammen:

Das Ens astrale - Einfluss der Gestirne
Wir sind heute mehr denn je von mannigfachen Strahlungen umgeben und können diesen auch nicht ausweichen. Von Strahlungen der Gestirne sind die Auswirkungen des Mondzyklus am bekanntesten. Interessierte sollten sich mit diesen möglichst wieder beschäftigen, denn dieses «Studium» führt uns auch wieder zur Signaturenlehre im weitesten Sinne, sowie der Beachtung von Erntezeiten der Pflanzen, sowie der überlieferten Bauernregeln zurück. Dies bedeutet jedoch keinen Rückschritt, sondern ist ein Wissen von unseren Altvorderen, das von der hektischen Suche nach Fortschritt übergangen wurde, mit dem man in der modernen Wissenschaftsauffassung nichts mehr anzufangen wusste, das aber langsam und berechtigt wieder in den Blickpunkt gelangt - und dann doch wieder dem Fortschritt dient!

Das Ens naturale - Die angeborenen Veranlagungen (der Charakter)
Als Ausdruck der individuellen Ganzheit eines Organismus. Diese Faktoren führen dann zu der Betrachtung der Art, dem Habitus, als Ausdruck der Konstitution (der Beschaffenheit) und der Verhaltenseigenarten des Individuums. Die Beschaffenheiten werten wir unter den Gesichtspunkten der Einstufung als Leptosomus (schlankwüchsig), Athletiker (mit gut ausgebildeter Muskulatur ausgestatteter Typ) und dem Pykniker (als breiten, etwas übergewichtigen Menschen). Auch diese Wertungen führen uns im Rahmen einer beginnenden Diagnostik zu einer Vorschau auf die eventuell zu erwartenden Schwächen oder bereits ausgeprägten Erkrankungen.

Das Ens spirituale - Geisteshaltung (Psychosomatik, geistig-seelische Krankheitsursache)
Sie erkennen hier bereits die Verschachtelung mit den oben benannten Wesenheiten, wobei wir heute in immer größerem Umfang von der Psychosomatik sprechen, von dem ins Somatische (Körperliche) verschobenen Konflikt. Hier beginnt eine Beobachtung des Therapeuten, ausgedrückt durch gewisse Sätze wie: «Es ist ihm (ihr) etwas über die Leber gelaufen»; «es ist ihm etwas an die Nieren gegangen»; «er hat sich zu viel auf die Schultern geladen»; «es ist ihm etwas auf den Magen geschlagen»; usw., Betrachtungen, die dem Therapeuten im Patientengespräch ebenfalls deutliche Hinweise auf die Schwachstellen des Patienten vermitteln.

Als lebensverkürzende Seelenstimmungen und Leidenschaften führte bereits Christoph Wilhelm Hufeland in seinem Buch «Makrobiotik oder die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern» aus: Üble Laune, allzu große Geschwätzigkeit, Langeweile, allzu große Geschäftigkeit, Müßiggang und die Furcht vor dem Tode!

Hier erkennt man zusätzlich zu einer arzneilichen Beeinflussung des Patienten die Notwendigkeit der Ethik als Lebenslehre für den einen und die Religiosität für den anderen Personenkreis, und diese Fehllagen können wir den psychosomatischen Erkrankungsmöglichkeiten hinzurechnen.

Das Ens veneni - Übergiftungen (hochtoxische Stoffe aus der Umwelt und Inwelt / Metabolismus)
Die Richtigkeit einer Betrachtung unseres Lebensfeldes führt wieder zu den metabolischen Giftlagen aus einem falsch ablaufenden Stoffwechsel, entweder durch äußere oder innere Ursachen. Hier braucht man nur an die negativen Handlungen an Boden und Tier, Düngungsarten, Schädlingsbekämpfungsmittel, Aufzuchtfutter für Tiere, Schwermetalle, Allergene u.a. mehr denken, um nur an einen Teil der Giftungsmöglichkeiten neben den psychischen Auslösungen zu gelangen. Aber auch stoffwechselbelastende Arzneimittel und deren Reste, mutierende Erreger, Elektrosmog usw. können wir hier nicht einfach übergehen.

Das Ens dei - Göttliche Bestimmung (Schicksal, Karma)
Jeder, welcher bereits eine längere Strecke seines Lebensweges zurückgelegt hat, wurde durch gewisse Barrieren oder Förderungen, mehr oder weniger empfunden, belehrt, dass eine gewisse «Göttliche Führung und Bewahrung» unser Dasein begleitet. Man kleidet diesen Umstand gern in den Satz ein – wir sind ein soziales, karmisches Wesen – und hier scheint noch zusätzlich der gesellschaftliche Aspekt auf, welcher dienlich oder belastend sein kann.

Es muss erstaunen lassen, mit welcher Präzision Paracelsus diese Grundlagen des menschlichen Daseins erkannt und beschrieben hat, wobei in unserem Zusammenhang die grundlegenden Giftungen, mit denen wir uns therapeutisch zu befassen haben, besonders hervortreten.
Entgiftung ist dementsprechend keine Reaktion auf ein bestimmtes Gift, auf eine toxische Noxe, die zu organischen Funktionsstörungen oder sogar Gesundheitsschäden führt, sondern ein Konglomerat von möglichen Einflussnahmen, durch die den toxischen Erlebnissen begegnet werden muss.

Ein wesentlicher Faktor sind die durch allergene oder bakterielle schädliche Einwirkungen hervorgerufenen Intoxikationen. Diese treten bereits stark im Kindesalter auf, obwohl die Natur gegen diese Umweltgifte eine aktive Feiung, eine aktive Immunisierung zu erreichen trachtet.

Dr. Reckeweg gab uns ein schönes Schema zur Erkennung der abgestuften Krankheitsentwicklungen zwischen Gesundheit und Siechtum. Er sprach von dem sogenannten «Biologischen Schnitt» als Barriere zwischen den humoralen, noch in den Säften befindlichen Phasen der Krankheit, die sich noch abreagieren lassen und von den zellulären, also eingenisteten Phasen, bis hin zu den Neubildungen (Karzinom).

Er sprach zuerst von den Erkrankungen in der humoralen Phase = Säftephase als Krankheiten der Disposition. Diesen schließt sich der sogenannte Biologische Schnitt, das «bis hierher und nicht weiter» an, um dann in die zelluläre Phase einzumünden, und diese ist im Zusammenhang mit unserem Thema von Interesse. Er spricht anfangs von der Imprägnation. Das ist der oben benannte Beginn der Chronizität nach immer wiederkehrenden und nicht ausgeheilten Krankheitslagen innerhalb der Körperzellen.

In Fortsetzung dessen entwickelt sich die Degenerationsphase, das heißt die Zellen «vergessen» ihren ursprünglichen Auftrag und verändern sich so lange, bis sich die Neoplasmaphase = Neubildungsphase, die Zellwucherung, die wir als Carcinom kennen, entwickelt hat und weiterhin die im gesunden Zustand eines ansonsten wohlorganisierten lebenden Systems waltende Harmonie aufgibt.

Wir müssen unser Wissen vom Leben erst wieder mühsam aufbauen, zur Einsicht bringen und verstehen, um weiterhin - individuell - urteilsfähig zu werden, wobei es natürlich unverrückbare Erkenntnisse als Ausgangspunkt aller Anschauungen gibt.

Lassen Sie uns aber nun ein kurze, doch notwendige Erklärung zum Leben an sich abgeben. Lange Zeit hatte das Dogma des Maschinenmodells vom Menschen Bestand. Es wurde inzwischen von den Physikern korrigiert und kann so dargestellt werden: «Leben ist eine Eigenschaft jedes Organismus, angefangen vom höchst entwickelten bis zum niedrigsten, doch es existiert nicht in anorganischen Naturobjekten, wie kompliziert ihr Aufbau auch sein mag.»

Wir akzeptieren heute aus der Chinesischen Medizin stammend die Formulierung: «Das Lebendige muss sich in ständiger innerer Bewegung befinden, um in einem veränderten Umfeld immer das gleiche Wesen zu bleiben.» Wir können uns aber zusätzlich auch den folgenden Wissensblock veranschaulichen, der die Funktion des Lebendigen ausgezeichnet beschreibt:

«Ein Organismus ist keine Maschine, sondern er wächst.
Ein Organismus ist ein energetisch offenes System.
Ein Organismus steht in ökologischer Beziehung zur Umwelt.
Ein Organismus zielt auf rhythmisch-dynamische Prozesse.
Ein Organismus hat die Fähigkeit zur Selbstregulation.»


Von diesen kurzen, doch recht umfassenden Lebensbetrachtungen und den daraus resultierenden Belastungen ausgehend, müssen wir zu den therapeutischen Möglichkeiten zur Abwendung der mannigfachen krankhaften Reize zurückkommen.

Sie haben sicherlich erkannt, dass es sich bei den krankheitsauslösenden Übergiftungen immer um metabolisch oder psychisch erzeugte Selbstgifte sowie Umweltgifte handelt, doch auch unphysiologische Stoffe gehören zu den Auslösern.

Wenn wir nun nach Heilmitteln suchen, welche differenziert alle diese Zustände heilend erfassen, finden wir zur Homöopathie und Spagyrik. Diese zwei Herstellungsarten innerhalb einer und derselben Therapierichtung lassen zu, die Selbstregulierungskräfte, welche in jeder Sekunde unseres Daseins das Leben bewahren müssen, anzuregen und zu unterstützen, um die oben benannten Blockaden im Körpergeschehen umzustimmen oder sogar aufzulösen.

Spagyrik - der Name ist abgeleitet von den griechischen Wörtern spao = trenne und ageiro = vereinige - soll aussagen, dass das Wertvolle vom Unreinen getrennt werden muss, um die Heilkräfte in einen reinen Zustand zu überführen. Sie ist ursprünglich von Paracelsus aus der Alchemie abgetrennt worden, wird heute offiziell als eine homöopathische Herstellungsweise aus pflanzlichem Material verstanden und ist ein Bestandteil des amtlichen Homöopathischen Arzneibuches HAB. Unter der Alchemie versteht man Stoffumwandlungen = Transmutationen, zumeist die Umwandlung niederer Metalle in höherwertige. Diesen Arbeiten, zum Beispiel der Umwandlung von Blei zu Gold, unterlag die Absicht, sich selbst auch im philosophischen Sinne zu den Tugenden des Goldes hin zu entwickeln. Aber auch der lebendige Körper ist ein Alchemist, der fähig ist, die zunächst als körperfremde Bestandteile der Nahrung eingebrachten Stoffe in körpereigene Substanz umzuwandeln!

Die Spagyrik ist eine Regulationstherapie, welche neben den spezifischen Wirkkräften der Inhaltsstoffe auch die grundlegende Lebensenergie, den „Spiritus vitae“ bereits während der Gärphase aufnimmt und damit in feinsinniger, nicht belastender Funktion auf die Erregungs- und Ausgleichsfähigkeit der Zellen einzuwirken vermag.

Die Spagyrik ist eine Heilweise, welche Homöopathie und Biochemie durch die eingebrachten Mineralien zusammenfasst und damit die regulierende Lebensenergie erhöht.

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