Kommt bei Homöopathie die Wirkung durch den Glauben? Umgekehrt.

Inhalt:

Staphisagria (Stefanskraut) - Signaturenlehre

Ausgeglichenheit, Bodenständigkeit, Toleranz

Signaturenlehre_Stefanskraut_delphinium_staphisagria_2.jpg Abb: Staphisagria (Stefanskraut)

Wesen: Bringt Gleichmaß in überreiztes Gemüt. Bringt Geschlossenheit und verhindert Kontrollverlust. Gibt Bodenständigkeit, stärkt Toleranz.
Signatur: Deb Gattungsnamen Delphinium trägt die Pflanze wohl wegen der Ähnlichkeit der gespornten Blüte mit einem Delphin. Das Stefanskraut stellt als zweijährige Staude keinen großen Anspruch an seinen Wuchsort. Die Heilpflanze wächst 60 – 120 cm hoch und streckt steife, aufstrebende, riesige Stängel empor. Die runden Stängel sind zottig mit abstehenden Haaren versehen ( es stehen ihm gleichsam die Haare zu Berg). Verzweigungen treten erst spät in der Nähe des Blütenstandes auf. Die Blätter sind wechselständig und zeigen eine handspaltige Gestaltung. In Bodennähe sind sie langstielig. Die Farbe der Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite ist deutlich heller. Die bodennahen steifen Stängel werden in Blütennähe zarter und bilden eine einfache, vielblütige Traube aus, die sich hoch zum Licht der Sonne reckt und eher einen zarten biegsamen Eindruck macht. Die Blüten sitzen auf Stielen, die abstehend – aufrecht sich vom Stängel abzweigen und 3 – 6 cm lang sind, länger als die Blüte selbst. Die Blüte selbst streckt sich aus ihren dreiteiligen oder dreizipligen Deckblättern hervor. Sie besitzt fünf zart anmutende ovale Kelchblätter, deren Farbe von graublau bis tief violett reicht. Außen schützen Flaumhaare die Zartheit, innen sind die Kelchblätter kahl und laufen in grünen Spitzen aus. Das dritte, hintere Kelchblatt läuft in einen wehrhaften kurzen, aber dicken Sporn aus. Form ,Farbe, und Anzahl der Blumenblätter differieren, häufig sind es acht. 
Am Blütengrund finden sich zahlreiche Staubblätter, er birgt außerdem 3 flaschenförmige grüne Fruchtknoten, die sich rauhhaarig geschützt halten.
Die reife Frucht wird aus drei gelbbraunen, bauchigen, zottigen Balgkapseln gebildet, die sich nach der innen gelegenen Bauchseite öffnen. Die wenigen Samen sind durch gegenseitige Deformationen tetraedisch. Beim zerreiben verbreiten sie einen angenehmen Geruch, sie besitzen aber einen äußerst scharfen, bitteren Geschmack. Die Blütezeit  ist Juni bis Juli.
Delphinium Staphisagria wird unter den giftigen Heilpflanzen eingestuft, weswegen sie auch vor allem in der homöopathischen Zubereitung zum Einsatz kommt.
Insgesamt zeichnet die Signatur der Pflanze eine starke Bodenständigkeit aus. Die stabile Struktur der aufstrebenden Stiele, geben den eher zarten Blütenständen stabiles Gleichgewicht und können sie sicher unter Kontrolle halten. Die behaarten Stile und die Schutzbehaarung der Blütenkelchblätter an der Außenseite zeigt uns die Wehrhaftigkeit gegen Parasiten. Die sorgsamen Schutzvorrichtungen der Früchte, die ihren Samen sorgsam an der geschützten Bauchseite entlassen und die gegenseitig stabilisierende Tetraederform der Samen zeigt uns die Zerbrechlichkeit, gegen die das Stefanskraut weisheitsvolle und wirksame Schutzmaßnahmen entwickelt hat.
So können wir einen Einblick gewinnen von der Signatur und ihrer Botschaft und diese für die Indikation direkt umsetzen.
Tradition: Griechische und römische Ärzte setzten die Samen des Stefanskrautes gegen Parasiten ein, wie die Läusekrankheit oder die Krätze, wie wir von Dioskurides erfahren. Die Römer nannten deshalb die Heilpflanze „Pedicularia“ ( pediculus – die Laus ).
Asklepiades verwendete die Samen als Kaumittel zur Förderung der Salivation. 
Lonicerus gebrauchte die Körner als Emetikum, äußerlich bei Zahnschmerzen wegen seiner salivationsfördernden Wirkung und als Salben gegen Hautjucken und bei Läusebefall.
Bock und Matthiolus bestätigen diese Indikationen. Die Anwendung der Droge gegen Läuse hat sich bis heute erhalten.
Die hauptsächliche Anwendung der Stefanskörner in unserer Zeit finden wir im Rahmen der Homöopathie. Dort ist Staphisagria bewährt bei nervös reizbaren Kranken, die zu Kontrollverlusten neigen und Wutausbrüche produzieren. Auch bei Hypochondrie wird es eingesetzt. Ferner hat es  eine bewährte Indikation bei Leiden auf dyskrasischer Basis wie Augenliderkrankungen akuter und chronischer Art. Gutwe Wirkungen wurden auch bei entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle und bei Zahnschmerzen beschrieben.
Vorkommen: Delphinum Staphisagria wächst an unfruchtbaren Berghängen Südeuropas, Kleinasiens, auf den Azoren und den kanarischen Inseln. Gelegentlich wird sie als Zierpflanze angebaut.
Verwendete Pflanzenteile: Die Urtinktur wird aus den vorsichtig getrockneten reifen Samen gewonnen.
Inhaltsstoffe: Delphinin, Delphisin und weitere Alkaloide.Delphinin ähnelt der Wirkung von Aconitin, ist aber im Hinblick auf seine Effekte auf das Rückenmark und die peripheren Gefäßnerven deutlich stärker.

Signatur:
Den Gattungsnamen Delphinium trägt die Pflanze wohl wegen der Ähnlichkeit der gespornten Blüte mit einem Delphin. Das Stefanskraut stellt als zweijährige Staude keinen großen Anspruch an seinen Wuchsort. Die Heilpflanze wächst 60 - 120 cm hoch und streckt steife, aufstrebende, riesige Stängel empor. Die runden Stängel sind zottig mit abstehenden Haaren versehen ("es stehen ihm gleichsam die Haare zu Berge"). Verzweigungen treten erst spät in der Nähe des Blütenstandes auf. Die Blätter sind wechselständig und zeigen eine handspaltige Gestaltung. In Bodennähe sind sie langstielig. Die Farbe der Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite ist deutlich heller. Die bodennahen steifen Stängel werden in Blütennähe zarter und bilden eine einfache, vielblütige Traube aus, die sich hoch zum Licht der Sonne reckt und eher einen zarten biegsamen Eindruck macht. Die Blüten sitzen auf Stielen, die abstehend und aufrecht sich vom Stängel abzweigen und 3 - 6 cm lang sind, länger als die Blüte selbst.

Die Blüte selbst streckt sich aus ihren dreiteiligen oder dreizipligen Deckblättern hervor. Sie besitzt fünf zart anmutende ovale Kelchblätter, deren Farbe von graublau bis tief violett reicht. Außen schützen Flaumhaare die Zartheit, innen sind die Kelchblätter kahl und laufen in grünen Spitzen aus. Das dritte, hintere Kelchblatt läuft in einen wehrhaften kurzen, aber dicken Sporn aus. Form ,Farbe, und Anzahl der Blumenblätter differieren, häufig sind es acht.

Am Blütengrund finden sich zahlreiche Staubblätter, er birgt außerdem 3 flaschenförmige grüne Fruchtknoten, die sich rauhhaarig geschützt halten. Die reife Frucht wird aus drei gelbbraunen, bauchigen, zottigen Balgkapseln gebildet, die sich nach der innen gelegenen Bauchseite öffnen. Die wenigen Samen sind durch gegenseitige Deformationen tetraedisch. Beim zerreiben verbreiten sie einen angenehmen Geruch, sie besitzen aber einen äußerst scharfen, bitteren Geschmack. Die Blütezeit ist Juni bis Juli. Delphinium Staphisagria wird unter den giftigen Heilpflanzen eingestuft, weswegen sie auch vor allem in der homöopathischen Zubereitung zum Einsatz kommt.

Insgesamt zeichnet die Signatur der Pflanze eine starke Bodenständigkeit aus. Die stabile Struktur der aufstrebenden Stiele, geben den eher zarten Blütenständen stabiles Gleichgewicht und können sie sicher unter Kontrolle halten. Die behaarten Stile und die Schutzbehaarung der Blütenkelchblätter an der Außenseite zeigt uns die Wehrhaftigkeit gegen Parasiten. Die sorgsamen Schutzvorrichtungen der Früchte, die ihren Samen sorgsam an der geschützten Bauchseite entlassen und die gegenseitig stabilisierende Tetraederform der Samen zeigt uns die Zerbrechlichkeit, gegen die das Stefanskraut weisheitsvolle und wirksame Schutzmaßnahmen entwickelt hat. So können wir einen Einblick gewinnen von der Signatur und ihrer Botschaft und diese für die Indikation direkt umsetzen. 

Tradition:
Griechische und römische Ärzte setzten die Samen des Stefanskrautes gegen Parasiten ein, wie die Läusekrankheit oder die Krätze, wie wir von Dioskurides erfahren. Die Römer nannten deshalb die Heilpflanze „Pedicularia“ (pediculus - die Laus).
Asklepiades verwendete die Samen als Kaumittel zur Förderung der Salivation. Lonicerus gebrauchte die Körner als Emetikum, äußerlich bei Zahnschmerzen wegen seiner salivationsfördernden Wirkung und als Salben gegen Hautjucken und bei Läusebefall. Bock und Matthiolus bestätigen diese Indikationen. Die Anwendung der Droge gegen Läuse hat sich bis heute erhalten.

Die hauptsächliche Anwendung der Stefanskörner in unserer Zeit finden wir im Rahmen der Homöopathie. Dort ist Staphisagria bewährt bei nervös reizbaren Kranken, die zu Kontrollverlusten neigen und Wutausbrüche produzieren. Auch bei Hypochondrie wird es eingesetzt. Ferner hat es  eine bewährte Indikation bei Leiden auf dyskrasischer Basis wie Augenliderkrankungen akuter und chronischer Art. Gute Wirkungen wurden auch bei entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle und bei Zahnschmerzen beschrieben. 

Vorkommen:
Delphinum Staphisagria wächst an unfruchtbaren Berghängen Südeuropas, Kleinasiens, auf den Azoren und den kanarischen Inseln. Gelegentlich wird sie als Zierpflanze angebaut. 

Inhaltsstoffe:
Die Urtinktur wird aus den vorsichtig getrockneten reifen Samen gewonnen. Delphinin, Delphisin und weitere Alkaloide. Delphinin ähnelt der Wirkung von Aconitin, ist aber im Hinblick auf seine Effekte auf das Rückenmark und die peripheren Gefäßnerven deutlich stärker.

Das PEKANA Signaturenlehre Lexikon:
In der Kategorie Signaturenlehre steht Ihnen eine breite Auswahl an Heilpflanzenbeschreibungen zur Verfügung. Das PEKANA Signaturenlehre Lexikon wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert. 

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